43.3 Theorie: System von Erklärungen von Ereignissen und Interaktionen in ihrer raum-zeitlichen Ordnung aus einer (tatsächlichen oder hypothetischen) Außenperspektive, die einer gemeinsamen, übergeordneten Logik folgen.

Jeder Mensch folgt einer – meist nicht konsistenten, sondern ihm nur aktuell schlüssig erscheinenden – Alltagstheorie. Diese Theorie und die in ihr implizierten oder aus ihr abgeleiteten Prämissen bestimmen sein Handeln. Es geht deshalb nicht so sehr um ihren Wahrheitsgehalt, sondern um ihre Nützlichkeit.

Literatur:

„Theorien sind (..) nicht mehr Antworten auf Rätselfragen, Antworten, bei denen wir uns beruhigen können; Theorien werden vielmehr zu Werkzeugen.

James, W. (1906): Was will der Pragmatismus. Weinheim (Beltz) 1994, S. 23f.

„Wahr heißt alles, was sich auf dem Gebiete der intellektuellen Überzeugungen aus bestimmt angebbaren Gründen als gut erweist.“

James, W. (1906): Was will der Pragmatismus. Weinheim (Beltz) 1994, S. 42.




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