1.3 fbs

Wenn man vom Beobachten des Beobachtens spricht, besteht immer das Risiko, die beiden Typen des Beobachtens, die gleich benannt sind, zu verwechseln; deswegen erscheint es nützlich, sie in eine Ordnung bzw. logische Reihenfolge zu bringen und ihnen unterschiedliche Namen zu geben.

7 Gedanken zu “1.3 fbs

  1. Observieren wäre z.B. eine Obligation, worin sich auch die Verbindlichkeiten fassen ließen.
    Frei von O. erfasst dann auch die Angstklauseln .

  2. @2: Sie haben das Buch nicht gelesen, deswegen kommen Sie auf Supervisions-Ideen. Meta-Beobachtung ist schon besser, aber warten Sie doch, bis zu es gelesen haben (es reicht ja erst mal bis zu Satz 1.3)…

  3. @ 3 „(es reicht ja erst mal bis zu Satz 1.3)“
    Ich habe „Formen“ gelesen und die „Sätze“ 1.1, 1.2 und 1.3.
    Was fehlt mir noch zum Durchblick?

  4. @4: Die Erkenntnis, dass die Bedeutung eines Wortes durch seinen Gebrauch und Kontext bestimmt ist. Und das Wort „Supervision“ wird für eine professionelle Tätigkeit gebraucht, die zwar unter Umständen auch die Beobachtung der Beobachtung umfasst, aber nicht darauf zu reduzieren ist. So werden z.B. bei der Supervision auch die Interaktionsmuster von Personen analysiert und reflektiert, was nicht einfach gleich zu setzen ist mit Beobachtung der Beobachtung… Bei Meta-Beobachtung sieht das schon etwas anders aus.

  5. 4) für Leute ohne Graecum, d.h. nicht des Griechischen Mächtige:

    „meta“ bezeichnet nichts Übergeordetes,
    ist insofern auch kein Überlegenheitsattribut,
    sondern bedeutet eher „primus/prima inter pares“,
    d.h. es sagt etwas über die Position bzw. die Rolle in einer Reihe,
    innerhalb einer Musterbildung, in einer Anordnung, in einer Gruppe
    bzw. Gruppierung aus.

    … hier zur Definition und Bedeutung von „meta“

    1. a) (räumlich) inmitten, zwischen;
    b) mit, zugleich mit, zusammen mit, unter, in, bei;
    2. a) auf (etwas) los, zu
    oder
    b) nach (etwas) hin;
    3. (zeitlich oder in der Rangfolge) nach, hinter

    https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_griechischer_Wortst%C3%A4mme_in_deutschen_Fremdw%C3%B6rtern#M

  6. @ 4 , in Ergänzung zu 6@

    … währenddessen „super“ ein Präfix darstellt, das sich in seinem Gebrauch als Vorsilbe auf einen lateinischen Wortstamm zurückzuführen läßt und sich als in einer „Super“- Position stehend ausweist, sprich übergeordnet bzw. oberhalb angeordnet ist.

    das Pendant dazu ist eine Sub-Position oder Sub-Fix (kurz Suf-fix;
    wobei unter Einfluß und durch Zusammenziehen der Vorsilbe mit dem nachfolgenden Konsonanten die Präposition „sub-“ zu einem Doppelkonsonanten verschmilzt.
    einer Phänomen, das auch als dem Begriff „Suppositorium“ bekannt ist
    oder auch aus der Schreibweise von „Kollaboration“.
    Das zusammenführende „N“ verschwindet dabei in Abhängigkeit davon, ob als nächstes ein Vokal oder ein Konsonant folgt.
    Eine punktgenaue Ko-Operation braucht deshalb auch kein N zwischen den oO’s , anders als bei den Konsonanten …

    https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_lateinischer_Pr%C3%A4fixe

    hony soit qui mal y pense
    🙂

Schreibe einen Kommentar