10.2.5 Gegenwart, Vergangenheit und Zukunft sind Konstrukte, die hier und jetzt stets aufgrund charakteristischer imaginativer Fähigkeiten des Beobachters konstruiert werden können: erinnern und erwarten.

Ohne einen Beobachter, der sich erinnert – ob nun aufgrund seines eigenen Gedächtnisses oder irgendwelcher externer Medien der Gechichtsschreibung, ist egal – gäbe es keine Vergangenheit, denn man lebt immer nur hier und jetzt, und man wüßte nichts von früheren Zeiten.

Analoges gilt für die Zukunft. Man muss sie sich vorstellen können, auf sie hoffen oder sie befürchten, sie sich vorstellen können, um überhaupt etwas von der Zukunft zu ahnen – wissen kann man ja eh nichts von der Zukunft (sicience fiction hin oder her).




2 Gedanken zu “10.2.5 Gegenwart, Vergangenheit und Zukunft sind Konstrukte, die hier und jetzt stets aufgrund charakteristischer imaginativer Fähigkeiten des Beobachters konstruiert werden können: erinnern und erwarten.”

  1. Gestern war das Heute noch morgen.
    Heute ist das Morgen von gestern.
    Morgen wird das Heute gestern sein.

  2. Was wie Science Fiction aus dem Weltall klingt, ist in Wirklichkeit eine sehr interessante Sprache, in der sich Menschen gehobener Lebensart mit dem Verkaufspersonal bei Saturn und MediaMarkt verständigen können.

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