13.1 Muster/Strukturen zusammengesetzter Einheiten, deren Elemente/Komponenten einen zeitlichen Abstand (=Ungleichzeitigkeit) haben, sollen Prozesse genannt werden.

Um eine Abfolge von Ereignissen als Prozess zu konzeptualisieren, muss der Beobachter sie als zusammengehörig zueinander in Beziehung setzen. Mit anderen Worten: In der Bebobachtung muss eine zusammengesetzte Einheit konstruiert werden. Im Unterschied dazu läge die Wahrnehmung einer Menge unabhängiger Ereignisse, zwischen denen kein Zusammenhang hergestellt wird. Dass diese In-Beziehung-Setzung höchst relevant ist oder sein kann, zeigt sich in den Wissenschaften, wo sich stets die Frage stellt, ob Ereignisse, die synchron oder diachron beobachtet werden, in einen Sinnzusammenhang gestellt oder kausal verknüpft werden können. Zukunftsorientiert stellt sich die Frage, wie z.B. zum Erreichen irgendwelcher Ziele, der Übergang von einem Ereignis zu einem anderen bzw. zu einer erstrebten Folge von Ereignissen herbeigeführt werden kann, d.h. wie ein Prozess wahrscheinlich gemacht werden kann.




1 Gedanke zu “13.1 Muster/Strukturen zusammengesetzter Einheiten, deren Elemente/Komponenten einen zeitlichen Abstand (=Ungleichzeitigkeit) haben, sollen Prozesse genannt werden.”

  1. Korrelierte kohärente Prozesse, biochemische Prozesse, Gerichtsprozesse, Arbeitsprozesse, Arbeitsgerichtsprozesse; nicht zu verwechseln mit Prozessionen, Umzügen, Aufmärschen, Revolutionen.

Schreibe einen Kommentar