15.2 Die Einheit der Beobachtung (= Form) besteht aus einer zusammengesetzten Einheit und seinen spezifischen Umwelten, wobei die „Ursache“ für beobachtete Strukturierungen und Veränderungen innerhalb der unterschiedenen Einheit den Umwelten bzw. dort verorteten Ereignissen oder Prozessen zugeschrieben wird.

Der Produzent eines Werkes ist nicht Teil des Werkes. Er gehört zur Umwelt. So ist in dieser Vorstellung von der Entstehung der Welt ihr Schöpfer nicht Teil dieser Welt – zumindest nicht Teil der für Menschen erfahr-, erleb- und erkennbaren Welt. Das wird im 1. Buch Moses (Genesis) anschaulich geschildert. Gott ist dort der „Macher“, der alles erschaffen hat, was wir als Menschen um uns herum und in uns wahrnehmen können.

 

Literatur:

„Das ist die Geschichte der Entstehung von Himmel und Erde, als sie erschaffen wurden. Zur Zeit, als Gott, der HERR, Erde und Himmel machte, gab es auf der Erde noch keine Feldsträucher, denn Gott, der HERR, hatte es auf der Erde noch nicht regnen lassen und es gab noch keinen Menschen, der den Erdboden bearbeitete, aber Feuchtigkeit stieg aus der Erde und tränkte die ganze Fläche des Erdbodens. Da formte Gott, der HERR, den Menschen, Staub vom Erdboden, und blies in seine Nase den Lebensatem. Sor wurde der Menschen zu einem lebendigen Wesen.

[…]

Dann ließ Gott, der HERR, einen tiefen Schlaf auf den Menschen fallen, sodass er entschlief, nahme eine seiner Rippen und verschlooss ihre Stelle mit Fleisch. Gott, der HERR, baute aus der Rippe, die er vom Menschen genommen hatte, eine Frau und führte sie dem Menschen zu.“

Die Bibel. Einheitsübersetzung der Heiligen Schrift. Gesamtausgabe. Genesis 2,4 – 2,6 / 2,21 – 2,22. Freiburg (Herder) 2016,  S. 8.




5 Gedanken zu “15.2 Die Einheit der Beobachtung (= Form) besteht aus einer zusammengesetzten Einheit und seinen spezifischen Umwelten, wobei die „Ursache“ für beobachtete Strukturierungen und Veränderungen innerhalb der unterschiedenen Einheit den Umwelten bzw. dort verorteten Ereignissen oder Prozessen zugeschrieben wird.”

  1. „So ist in dieser Vorstellung von der Entstehung der Welt ihr Schöpfer nicht Teil dieser Welt – zumindest nicht Teil der für Menschen erfahr-, erleb- und erkennbaren Welt. Das wird im 1. Buch Moses (Genesis) anschaulich geschildert. Gott ist dort der „Macher“, der alles erschaffen hat, was wir als Menschen um uns herum und in uns wahrnehmen können. […] Die Bibel. Einheitsübersetzung der Heiligen Schrift. Gesamtausgabe. Genesis 2,4 – 2,6 / 2,21 – 2,22. Freiburg (Herder) 2016, S. 8.“

    Gern wüsste ich, ob die Simonsche Systemtheorie zu einem Glaubenssystem geworden ist.

  2. @1: Nein. Eine Theorie – nicht mehr und nicht weniger. Außerdem ist sie nur begrenzt meine Theorie, da fast alles, was ich da schreibe, geklaut ist. Und Theorien müssen ihre Nützlichkeit immer erweisen – entweder durch ihren Erklärungswert oder durch die ableitbaren Handlungsanweisungen, die wiederum ihre Nützlichkeit in der Praxis erweisen müssen.

  3. Naja, ohne die „Die herzliebste Rippe ..
    – „dilectissima costa“ läuft halt garnix.

    😉

    „Über den Ursprung des Sprachgebrauches „Rippe“ = Frau kann keine Zweifel sein, er geht natürlich auf die bekannte biblische Erzählung zurück, daß Gott aus Adams Leib eine Rippe genommen und daraus Eva gebildet habe. Noch die Theorlogen des 16. Und 17. Jahrhunderts zogen aus dieser Tatsache erbauliche Schlüsse auf den Wert der Frau, so heißt es in einer Predigt von 1580 „ Gott der Herr hat das Weib mitten aus der Seiten und die Rippe, die dem Herzen am nächsten gelegen gewesen, genommen, zu einer Erinnerung, daß du das, so also nahe bei deinem Herzen gelegen wiederum von Innigkeit deines Herzens schön und wert solltest halten.“ Es herrscht zwar Streit darüber, ob das entsprechende hebräische Wort wirklich „Rippe“ bedeute oder überhaupt einen selbständigen, von einem Ganzen ablösbaren Teil, doch faßte man seit alters her das Wort in diesem Sinn auf und übersetzte es daher ins Lateinische als „costa“. Seht bald bekam das Wort auch den Sinn „das aus Adams Rippe gemachte, also Eva, und von „Adams Ripp“ war nur noch ein kleiner Schritt zu der Bedeutung von RAU ÜBERHAUPT. Der Thesaurus lingua latinae verzeichnet drei Beispiele für diesen erweiterten Sinn aus Tertullian, Augustin und einer stadtrömischen Inschrift, die beweist, wie volkstümlich frühzeitig der neue Sprachgebrauch war. Denselben Bedeutungswandel machte dann auch das Wort „Rippe“ durc, wenn aus dem Mittelalter keine Beleg vorhanden zu sein scheint, so hängt dies wohl damit zusammen, daß das Wort nur in volkstümlichen Kreisen so recht lebendig war. Ein besonderer Freund des Wortes „Rippe“ im Sinne von „Frau“ war anscheinend Martin Luther. In einem Briefe schreibt er einmal: „Grüßt mir eure LIEBE COSTA und sorgt, daß sie werde ein gerade und gelenke RIEBE“, diese Nebenform „Riebe“ findet sich nicht selten. Man weiß ja, ein wie „herzlich freies Wort“ für Luther „lieb“ war und daß er es z.B. für Maria gratia plena übersetzte. ….“

    Schreibmüller, H. 1959, Ausgewählte Aufsätze,
    Verlag der Pfälzischen Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften Speyer/Rhein,
    Band 38

  4. @3: Sorry, da sind mal wieder ein paar Dr. Eck – Fehler drin,
    zu schnell und mit heißer Nadel ge- bzw. verstrickt.

    das hier ,
    „, doch faßte man seit alters her das Wort in diesem Sinn auf und übersetzte es daher ins Lateinische als „costa“. Seht bald bekam das Wort auch den Sinn „das aus Adams Rippe gemachte, also Eva, und von „Adams Ripp“ war nur noch ein kleiner Schritt zu der Bedeutung von RAU ÜBERHAUPT.“

    … muß natürlich heißen
    „,doch faßte man seit alters her das Wort in diesem Sinn auf und übersetzte es daher ins Lateinische als „costa“. Sehr bald bekam das Wort auch den Sinn „das aus Adams Rippe Gemachte, also Eva, und von „Adams Ripp“ war nur noch ein kleiner Schritt zu der Bedeutung von FRAU ÜBERHAUPT.“

    aber als „Allerlei Rau“ über Haupt waehr auch nicht Gans so schlecht …
    im Sinne der Theor.-Logen

    😉

  5. @2: „fast alles, was ich da schreibe, geklaut“

    Wer kann schon Originalität und Kreativität für sich beanspruchen – wenn nicht Sie?

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