17.3 Nicht-lebende, selbstorganisierte Systeme erhalten passiv ihre Strukturen, solange die spezifischen, die jeweilige Ordnung herstellenden Wechselbeziehungen zwischen ihren Komponenten erhalten bleiben und aus den Umwelten keine verändernden Operationen bzw. deren Wirkungen wirksam werden.

Eiskristalle schmelzen, wenn sie erwärmt werden; Wolken lösen sich auf, wenn die Sonne auf sie strahlt oder der Wind sie verweht… solche Systeme sind nicht autonom, d.h. sie sind nicht in der Lage ihre Form und ihre Struktur zu bewahren, wenn ihre Umwelten instabil sind und sich verändern (wozu lebende und Leben voraussetzende Systeme innerhalb gewisser Bandbreiten in der Lage sind):




Ein Gedanke zu „17.3 Nicht-lebende, selbstorganisierte Systeme erhalten passiv ihre Strukturen, solange die spezifischen, die jeweilige Ordnung herstellenden Wechselbeziehungen zwischen ihren Komponenten erhalten bleiben und aus den Umwelten keine verändernden Operationen bzw. deren Wirkungen wirksam werden.“

  1. Wechselbeziehungen mit lebenden Systemen gibt es durchaus. Nicht umsonst heißt es: auf einer Wolke thronen, über den Wolken schweben, aus allen Wolken fallen, sich in eine Wolke verziehen.

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