18.7 Autopoietische Systeme sind in der Lage sich selbst zu beobachten, d.h. sie können sich selbst und ihre Umwelten intern bezeichnen (Re-Entry der Unterscheidung System/Umwelt).

Figur 28

Wenn ein autopoietisches System sich selbst beobachtet, nimmt es eine fiktive Außenperspektive ein und schaut auf sich und seine Umwelt(en). Das ist nur möglich, wenn es sich selbst wie auch die jeweils zu beobachtenden Umwelten intern konstruiert, d.h. wenn es eine Art „Landkarte“ zeichnet, die nicht nur die Umwelt und nicht nur sich selbst, sondern beides enthält. Das geht nur als selbstbezüglicher Prozeß. Die paradoxieträchtige Aufgabe ist, intern zwischen innen und außen zu unterscheiden.




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