19.1 fbs

Hier sind an erster Stelle im rein physischen Bereich Licht, Wasser, Luft etc. zu nennen, die es ermöglichen, ein Objekt zu sehen, zu hören, zu riechen usw. Dass das Medium die Wahrnehmung eines Beobachters verändert, weiß jeder, der schon einmal im Meer gebadet hat und dort unter Wasser die Motorgeräusche eines Bootes gehört hat, die über Wasser noch nicht zu hören waren. In Westernfilmen legen die Protagonisten, die einen Zug zu überfallen planen, die Ohren auf die Schienen, um lange bevor sie ihn sehen können zu hören, ob der Zug sich nähert.

Aber der Gebrauch des Begriffs Medium umfasst darüber hinaus auch gelegentlich ganze Menschen, wie etwa beim Tischerücken, wo ein Medium versucht, Kontakt mit Verstorbenen aufzunehmen.

Und dass Massenmedien oder sogenannte soziale Medien Botschaften an Massen bzw. eine Vielzahl von Individuen vermitteln, die in der Face-to-face-Kommunikation nicht zu erreichen wären, ist auch bekannt.

1 Gedanke zu “19.1 fbs

  1. Die Struktur des Mediums begrenzt/ definiert die Möglichkeiten der Dokumentation der Daten/ und damit der Kommunikation.

    Und wer glaubt, Krankengeschichten mit Worten dokumentieren zu können,
    und dies mit der Realität verwechselt – nicht eingerechnet die Fehler durch
    Einsetzen unpassender Textbausteine – sollte lernen,

    die Medien zu wählen, die strukturell den zu dokumentierenden Daten gemäß sind …

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