19.3 Als Medium kann fungieren, was seine eigene Form der Form bzw. den Merkmalen des beobachteten Phänomens anpassen kann, so dass dem Beobachter Form und/oder Merkmale des beobachteten Phänomens vermittelt werden (Medium = Mittel).

Das Medium ist nicht nur in der Mitte zwischen Beobachter und Gegenstand positioniert, sondern es ist auch Mittlerin und/oder Vermittlerin. Und in dieser Funktion muss sich ein Medium in seiner der Struktur (oder Merkmalen der Gestalt, der Form) des beobachteten Gegenstands oder der zu vermittelnden Botschaft anpassen können. Es muss flexibler in der Formbildung sein.

 

Literatur:

„Eine Kette schmiegt sich an eine gekrümmte Linie um so genauer an, je kleiner die Kettenglieder sind, je kürzer die starren Teile der Kette sind, je weniger die einzelnen Teile der Kette voneinander abhängig sind. Eine Stange schmiegt sich überhaupt nicht an, weil die Lage ihrer Teile eigenbedingt ist; und am vollkommensten läßt sich eine weiche Schnur anlegen, denn die Lage ihrer Teilechen ist am wenigsten eigenbedingt, sie kan von außen bestimmt werden. Die Teile der weichen Schnur sind in hohem Grade voneinander unabhängig, die Teile eines festen Körpers voneinander abhängig.“

Heider, Fritz (1926): Ding und Medium. Berlin (Kadmos) 2005, S. 42.




2 Gedanken zu „19.3 Als Medium kann fungieren, was seine eigene Form der Form bzw. den Merkmalen des beobachteten Phänomens anpassen kann, so dass dem Beobachter Form und/oder Merkmale des beobachteten Phänomens vermittelt werden (Medium = Mittel).“

  1. muß -von der Position her- nicht in der Mitte sein, um eine Botschaft vermitteln zu können.
    Allzuoft besteht hier sogar eine hochgradige Asymmetrie.

Schreibe einen Kommentar