2 Gedanken zu “2.2.2

  1. Es gibt keinen einzelnen Punkt,
    es gibt unterschiedliche Perspektiven, auch bei einem Tunnelblick mit Licht-und Schattenspiel.
    Die Iris dient beim Beobachten als erste Pforte zwischen Innen und Außen.

    Man braucht allerdings bei dieser Geheimwissenschaft so etwas wie den Faden der Ariadne (und vor allem auch Zeit), um sich in diesem Labyrinth an ineinander verschlungenen Wegen unter dem Schädeldach topographisch zurechtzufinden,
    um von einer Innen/Außen-Wahrnehmung auch wieder zum eigenen Startpunkt und somit auch zu einer vermittelbaren „Wahrgebung“ zu gelangen.

    Das geht aber nur aus einer gewissen Distanz und dann im Vergleich der Grenzflächen zwischen Ansatz- und Schlußpunkt(en).

    Hier ein Beispiel erhellender Überrumpellungstechniken
    https://www.youtube.com/watch?v=Vc9s3ZMYIec

  2. @1: Der Punkt, von dem aus beobachtet wird, ist immer der Beobachter selbst bzw. der Ort, die Zeit, die Perspektive – wie Frau Menges ja auch sagt -, von der aus er beobachtet.

    Und die Formulierung Innen-außen-Unterscheidung ist der Versuch sprachlich (und damit metaphorisch) zu fassen, was beim Unterscheiden geschieht. Das muss nicht räumlich sein. Es kann auch zeitlich sein (vorher/nachher). Aber die Raum-Metapher scheint nützlich, weil man in der Metapher bleiben kann, wenn man z.B. sagt, dass ein Bedeutungsbereich innen von einm Bedeutungsbereich außen abgegrenzt wird (vom Beobachter, d.h. es ist ein aktiver Prozess, der nicht unbedingt irgendetwas mit Grenzenbildung im Bereich der beobachteten Phänomene zu tun haben muss).

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