2.6.4 Bestätigen (=confirmation, Erinnern, Retention): Der Prozess, durch den Beobachtungen Zeit überdauern können, besteht im Erinnern, d.h. dem Wiederholen des Unterscheidens und Bezeichnens, und soll als Bestätigen bezeichnet werden.

In dem von Barry Levinson inszenierten Film „Avalon“ spielt Armin Müller-Stahl einen Großvater, der bei einem Familienessen seinen Söhnen und Enkeln erklärt: „Wir müssen uns erinnern, sonst ist es vergessen!“ – das ist nun einmal das Prinzip, nach dem sowohl das private als auch das gesellschaftliche Gedächtnis funktioniert, und auch daran muss immer wieder erinnert werden, weil es leider sonst vergessen wird.




3 Gedanken zu “2.6.4 Bestätigen (=confirmation, Erinnern, Retention): Der Prozess, durch den Beobachtungen Zeit überdauern können, besteht im Erinnern, d.h. dem Wiederholen des Unterscheidens und Bezeichnens, und soll als Bestätigen bezeichnet werden.”

  1. Dadurch, dass sie (die Beobachtungen) erinnert werden und damit nicht vergessen sind, wird das vergangene Ereignis wieder in die Gegenwart (=hier und jetzt) eingeführt. Schon der „alte“ Gotama wusste, dass Erinnerung zum wesentlichen Bestandteil seiner dargelegten Achtsamkeitspraxis des Hier und Jetzt gehörte. Klingt paradox, ist es … .

  2. Er-Innern ließe sich dann auch als eine Form Focus-Lenkung in Rückblende beschreiben, sich mit dem inneren Auge im Hier und Jetzt (im aktuellen Arbeitsgedächtnis) anzuschauen, wie sich eine Szenerie auch vor langer Zeit dargestellt und auch angefühlt hat, richtig?
    In der Regel erscheint dann aber vor dem inneren Auge mehr als ein Bild.
    … Gerüche, Geschmack, Geräusche, haptische Eigentümlichkeiten

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