2.6.4 fbs

Im Umkehrschluss heißt das, was nicht erinnert werden soll, darf nicht in Erinnerung gerufen werden. Wenn man sich also z.B. in Gesellschaft anderer „schlecht benommen“ oder einen „Fehler“ (wie immer der definiert sein mag) begangen hat, dann dürfte es von Vorteil sein, sich nicht später dafür zu entschuldigen, denn dann werden alle an den Vorfall erinnert, den sie möglicherweise schon vergessen hatten. Das Verhalten sollte allerdings auch nicht wiederholt werden, weil die meisten sich dann an das erste Mal erinnern dürften.

3 Gedanken zu “2.6.4 fbs

  1. „Willst du wissen, ob du vergessen bist, bringst du dich in Erinnerung. Du kannst nur hoffen. Und vergessen.“ (Aus: Victor Klein, Erste Hochrechnungen, in: van Gogh´s Ohr 1991)

  2. @3: Da sieht man mal wie belastend, wie nachkartend und unpraktisch die Moral sein kann, wenn einer nur kurzerhand etwa macht, was sowohl hilfreich und sinnvoll ist. Und darüberhinaus auch zweckorientiert dem aktuellen Kontext angepasst ist.
    🙂

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