20.5 fbs

Der hier verwendete Beobachtungsbegriff weicht vom alltäglichen Gebrauch ab, der Beobachten in der Regel dem Bewusstsein zuschreibt. Denn wenn der Organismus beobachtet, so sind es interne physiologische Prozesse, die als 1. und 2. Unterscheiden fungieren. Körperliche Reaktionen auf äußere Ereignisse (=Störungen, Perturbationen, Irritationen) sind dabei als 1. Unterscheiden (distinction) konzeptualisiert, mit denen sich andere körperliche Reaktionen koppeln und die auf sie als 2. Unterscheiden (indication) verweisen.

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