20.5.1 Organismen beobachten ihre ökologische Nische (=physische Umwelt), d.h. sie reagieren auf externe physische Unterschiede, soweit sie zu strukturdeterminierten internen anatomisch-physiologischen Veränderungen (=Unterschieden) führen.

Nicht alle Geschehnisse, die ein außenstehender Beobachter wahrnimmt oder wahrnehmen könnte, wird von einem konkreten Organismus selbst wahrgenommen: Wenn ein Ereignis keinen Unterschied für ihn macht (=keine Perturbatione/Irritation darstellt), dann wird es nicht beobachtet. Hunde riechen, was Menschen nicht riechen können (deswegen müssen manche bei der Polizei arbeiten – siehe TV-„Kommissar Rex“), und Fledermäuse verfügen über ein akustisches Ortungssystem, das die Konstrukteure von selbststeuernden Autos nur neidisch machen kann…




3 Gedanken zu „20.5.1 Organismen beobachten ihre ökologische Nische (=physische Umwelt), d.h. sie reagieren auf externe physische Unterschiede, soweit sie zu strukturdeterminierten internen anatomisch-physiologischen Veränderungen (=Unterschieden) führen.“

  1. Ja, Menschen können nicht besonders gut riechen und hören im Vergleich zu anderen Lebewesen. Ihre Stärke scheint das (abstrakte) Denken zu sein, das weniger (konkrete) Sinneseindrücke zu benötigen scheint. Doch dadurch entstehen auch einige Probleme: Das sie sich Gedanken über Dinge machen, die nicht sonderlich lebensrelevant sind.

  2. @1: Wobei man über deren Relevanz meist erst im Rücklick etwas sagen kann (außerdem stellt sich ja auch immer noch die Frage: Relevant für wen oder was?

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