25.6.4.1 Phänomenbereich 1: Beobachtung des Organismus im Bereich der Interaktion (=von außen beobachtbares Verhalten und äußerliche körperliche Merkmale als Element des Interaktionssystems/Kommunikationssystem).

Wenn der Organismus im Phänomenbereich der Interaktion beobachtet wird, dann wird er als nicht-zusammengesetzte Einheit behandelt, der charakteristische Eigenschaften zugeschrieben werden (äußere Merkmal wie etwa wuscheliges blondes Haar) und die ein bestimmtes Verhalten zeigt.

„Wie’s da drinnen aussieht geht niemand was an“ (Operettenweisheit), d.h. die psychischen und biologischen Voraussetzungen dieser Eigenschaften und Verhaltensweisen sind nicht direkt beobachtbar, sie interessieren aber bei der Konstruktion von Erklärungen für das jeweilige Verhalten und laden zu allerlei Hypothesenbildungen ein, die – von der direkt beobachtbaren Interakiont ablenken und die Komplexität erhöhen (was je nach Interesse des Beobachters positiv oder negativ bewertet werden kann). Hier zeigt sich nicht nur die mediale Funktion des Organismus für die Kommunikation und die Kopplung soziales System/Psyche, sondern auch die Bandbreite der Interpretationsmöglichkeiten der durch den Körper gesandten Signale.




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