25.6.4.3 Phänomenbereich 3: Beobachtung des Organismus im Bereich des Erlebens (=körperliches Erleben/Entwicklung des Körperschemas und Körpergefühls als Elemente des psychischen Systems).

Im Erleben des „eigenen“ Körpers eröffnet sich ein Phänomenbereich, der allein einem einzigen Beobachter zugänglich ist. Und da dieser Beobachter, induziert durch den Sprachgebrauch des sozialen Systems, an dem er sich beteiligt, zwischen ihm selbst und seinem Körper unterschieden wird, scheint diese Beobachtung aus einer Außenperspektive zu erfolgen, d.h. der eigene Körper wird zum Objekt der Beobachtung und damit auch zum Objekt aller möglicher Veränderungs- und Manipulationsversuche. Das reicht vom harmlosen Schminken bis zur Schönheitsoperation, von der Anorexie bis zur Selbstverstümmelung. Hier hat dann der Körper nicht nur die Funktion als Medium der Kommunikation, sondern er wird auch zu ihrem Gegenstand.




3 Gedanken zu „25.6.4.3 Phänomenbereich 3: Beobachtung des Organismus im Bereich des Erlebens (=körperliches Erleben/Entwicklung des Körperschemas und Körpergefühls als Elemente des psychischen Systems).“

  1. die ärztliche Frage „wie geht es Ihnen“ ?

    nach „Formen“ hatte ich die 3fache Wahl auf diese Frage zu antworten:
    körperlich ? psychisch ? sozial?

    Ich habe mich dann für die Antwort „es heilt“ entschieden.

  2. ja,
    soziale Koppelung der Psychen,
    ist der Patient unzufrieden leidet auch der Arzt …manchmal, wegen Misserfolg ..

Schreibe einen Kommentar