25.6.6 Aufgrund seiner Beobachtbarkeit in unterschiedlichen Phänomenbereichen (Interaktion/Bewusstsein) bildet der sich verhaltende Organismus eine Art Grenze zwischen psychischem und sozialem System, die beide Phänomenbereiche sowohl trennt als auch verbindet (=Medium).

Figur 35

Am deutlichsten wird diese Grenz- bzw. Verbindungsfunktion bei körperlichen Veränderungen, die als Ausdruck psychischer Prozesse interpretiert werden. Jemand wird bei einer schlechten Nachricht blass oder fällt gar in Ohnmacht, beginnt zu weinen. Aber zu diesen Grenzfunktionen gehören auch alle Techniken, bei denen der Körper manipuliert wird, um psychische Effekte zu erzielen (Stichwort: Körpertherapien, Massage etc.).




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