26.3 Organismus und soziales System sind lose gekoppelt, d.h. der Organismus ist in der Lage an unterschiedliche soziale System gekoppelt zu überleben.

Wenn ein Mensch erst erst einmal ein Bewusstseinssystem entwickelt hat, kann er seinen sozialen Kontext wechseln (=lose Kopplung), d.h. er oder sie kann auswandern (das Unternehmen, die Religionsgemeinschaft, den Kleintierzüchterverein … wechseln). Das Bewusstsein setzt ihn oder sie in die Lage, das eigene Verhalten so zu steuern, dass – im optimalen Fall – nicht die Anpassung an die „fremden“ sozialen Spielregeln gelingt, sondern möglicherweise sogar Ziele erreicht werden, die im ursprünglichen „Heimat“-System nie hätten erreicht werden können. Das Mittel dazu ist das ständige Beobachten der Relation zwischen dem Individuum (Organismus und Psyche) und dem sozialen System.




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