28.8.7 Lernen erfolgt im Wechselspiel von Akkomodation und Assimilation nach Maßgabe der Nicht-Anpassung an die relevanten Umwelten des Systems, d.h. nicht ohne „Not“ bzw. nur, wenn es notwendig ist.

Um zu begründen, warum kein Lernen ohne Not stattfindet, muß der Begriff der „Not“ ein wenig klarer definiert werden. Denn es muss keine äußere physische oder soziale Not sein, die zur Lernnotwendigkeit führt. Es kann auch eine „innere Not“ sein, eine selbstgesetzte Ist-Soll-Unterscheidung, die z.B. einen Menschen dazu motiviert, Klavierspielen zu lernen, oder ein Unternehmen dazu bringt, innovative Produkte zu entwickeln, eine Universität dazu motiviert, eine Spitzenuniversität zu werden (ich überlasse es dem verzweifelten Leser sich den Kopf zu zerbrechen, wie eine derartige universitätsinterne „Not,  vor allem unter verbeamteten Lehrstuhlinhabern, hergestellt werden könnte).




2 Gedanken zu „28.8.7 Lernen erfolgt im Wechselspiel von Akkomodation und Assimilation nach Maßgabe der Nicht-Anpassung an die relevanten Umwelten des Systems, d.h. nicht ohne „Not“ bzw. nur, wenn es notwendig ist.“

  1. Die erste Not ist die Notwendigkeit, die zweite der Schmerz, die eigene Trägheit zu überwinden – vor allem bei Beamten, aber auch bei Angestellten, die es sich in der Wohlfühlzone bequem gemacht gemacht.

  2. Die erste Not ist die Notwendigkeit, die zweite der Schmerz, die eigene Trägheit zu überwinden – vor allem bei Beamten, aber auch bei Angestellten, die es sich in der Wohlfühlzone bequem gemacht haben, denn die Umstellung von Prozessen ist mit Arbeit, kognitiven Mühen und Neuem verbunden.

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