29.3 Mit dem Verlust der Selbstverständlichkeit der Erfüllung physischer Bedarfe entstehen erlebbare Bedürfnisse und die Intention, auf ihre Befriedigung hinzuwirken, d. h. die Wurzeln eines Bewusstseins.

Mit der Geburt werden aus rein physiologischen Bedarfen erlebbare Bedürfnisse. Es kommt zu Phasen/ Zeiten der Nicht-Anpassung des Organimus an seine physische Umwelt, d.h. der Entgleisung seiner physiologischen Homöostase in Gestalt eines Mangelzustands: Unterzuckerung, Sauerstoffmangel usw.

Solche Mangelzustände – individuelle Notstände – können als Wurzel der Entstehung des Bewusstseins angesehen werden. Durch sein Erleben des Mangels  (z. B. als Hunger oder Durst, Frieren oder Schwitzen usw.) beobachtet das menschliche Individuum seinen Organismus. Der körperliche Zustand (1. Unterscheiden) wird als Hunger, Durst usw. bewusst (2. Unterscheiden).

 

 




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