3.2 Funktion: Die Wirkung einer Operation soll als ihre Funktion bezeichnet werden.

Du bedienst den Lichtschalter – nichts passiert, es bleibt dunkel: funktioniert nicht!

Wenn man nach Funktionen von irgendwelche Operationen (z.B. Tätigkeiten, Aktivitäten oder auch dem Nichts-Tun) fragt, so fragt man nicht nach deren Ursachen, sondern nach deren Effekt – unabhängig davon, wie diese Aktivität zustande gekommen sein mögen (zufällig, geplant etc.) oder welche Absichten dazu geführt haben mögen.

Es geht also um Korrelationen im Sinne von: wenn x, dann y.

Was möglicherweise dieses x mit dem y verbindet, bleibt im Dunkeln. Wie bei dem Beispiel mit dem Lichtschalter ist das für denjenigen, der eine Operation vollzieht, im Prinzip auch vollkommen egal. Aus eine pragmatischen Sicht reicht es vollkommen, die Funktion (=Wirkung) der Betätigung des Schalters zu kennen; den Nutzer müssen die dahinter liegenden Schaltkreise nicht interessieren.




3 Gedanken zu “3.2 Funktion: Die Wirkung einer Operation soll als ihre Funktion bezeichnet werden.”

  1. Dann ist sowohl „es bleibt dunkel“ als auch „es ward Licht“ die Funktion der Betätigung des Lichtschalters, nicht in dem o.g. Fall, ich meine die Situationen, in denen das Licht mit dem Lichtschalter ein- und ausgeschaltet werden kann. –> funktioniert doch!

  2. @1: Ob man die Funktion „Licht ein/aus“ der Betätigung des Schalters zuschreibt, hängt von den Erwartungen an den Schalter, d.h. mit den Vorerfahrungen mit ihm, ab. Wenn man als Beobachter nie die Erfahrung gemacht hat, dass das Licht nach Betätigung des Schalters angeht hat, dann wird man auch „es bleibt dunkel“ nicht dazu in Beziehung setzen. Die Funktion des Schaltens ist im Idealfall die erzielbare Veränderung.

  3. naja, Birne kaputt studiert man am besten anhand des Drehmoments der Kohlefaden-Lampe.
    Manche denken dann zwar eher an karnickelartige Löffel auf Halbmast, aber das ist dann doch eher selten.

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