31.1 Die allgemein gültigen Operationsprinzipien des Beobachtens strukturieren auch die Organisation des individuellen Weltbilds: unterscheiden, bezeichnen, zu größeren Einheiten koppeln (assoziieren), in kleinere Untereinheit ausdifferenzieren (dissoziieren), in Raum und Zeit positionieren usw.

Aus dem grundlegenden Prinzip allen Beobachtens (Unterscheidne/Bezeichnen) ergeben sich einige wenige Möglichkeiten der Bildung großer zusammengesetzter Einheiten. Entweder eine Einheit wird in kleinere Einheiten „aufgespalten“, „zerhackt“, „geteilt“ … (=ausdifferenziert) oder mehrere Einheiten werden zu einer größeren Einheit gekoppelt, d.h. „zusammengesetzt“, „verbunden“, „aneinander gekettet“…  (=“assoziiiert“) oder gar fusioniert, d.h.unter Auflösung der alten Grenzen zu einer neuen Einheit  mit neuen Merkmalen, verschmolzen.

Dass die Formbildung durch Assoziation und/oder Differenzierung bei der Bildung von Begriffen, Ideen, Informationen etc. anders abläuft als in der Biologie, wo materielle Komponenten sich gegeneinander abgrenzen, verklumpen und/oder verschmelzen, dürfte deutlich sein. Aber das abstrakte Prinzip ist identisch.




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