31.2.1 Variation: Seine sensorische Ausstattung stellt dem Neugeborenen eine (zunächst: ungeordnete) Menge von Wahrnehmungen bzw. Wahrnehmungsmustern zur Verfügung, die entweder mit angeborenen motorischen Reaktionen gekoppelt sind (=Reflexe) oder aber aufgrund von Lernprozessen mit motorischen Aktionen gekoppelt werden können (=Bildung senso-motorischer Muster – der Organismus als Beobachter).

Auch hier wird wieder aus der Perspektive eines außenstehenden Beobachters 2. Ordnung gesprochen, der Hypothesen über nicht direkt beobachtbare Phänomene erstellt, was – eigentlich nicht extra erwähnt zu werden brauchte, da es klar ist, dass Neugeborene nicht nach ihren internen Prozessen befragt werden können (Erwachsene sind in der Hinsicht allerdings  auch nur begrenzt auskunftsfähig).

 




1 Gedanke zu “31.2.1 Variation: Seine sensorische Ausstattung stellt dem Neugeborenen eine (zunächst: ungeordnete) Menge von Wahrnehmungen bzw. Wahrnehmungsmustern zur Verfügung, die entweder mit angeborenen motorischen Reaktionen gekoppelt sind (=Reflexe) oder aber aufgrund von Lernprozessen mit motorischen Aktionen gekoppelt werden können (=Bildung senso-motorischer Muster – der Organismus als Beobachter).”

  1. stimmt … die muß man erst mal machen lassen,
    bis sie selbst herausgefunden haben, was man „digitalisiert“
    mit zwei Händen mit jeweils vier Fingern plus zwei Daumen als Opponens so alles anstellen kann; wobei Däumchen in den Mund, von Neugeborenen zur selbstorganisierten Beruhigung recht schnell gelernt wird, nutzen zehn linke Daumen, ins Erwachsenenalter transferiert, nicht so besonders viel. Im praktischen Sinne kriegt man dann halt nicht so viel hin und umgesetzt. Auch wenn -rein rational- dazu die Einsicht da ist, im Erwachsenenstadium …

Schreibe einen Kommentar