32.3 Werden die körperlichen Bedürfnisse des Kindes gestillt, so vollzieht der Organismus einen kontinuierlichen Wandel von einem Zustand der verlorenen Homöostase zu einem homöostatischen Zustand.

Die Befriedigung eines körperlichen Bedarfs erfolgt ja nicht wie das Umlegen eines Schalters, sondern ist ein kontinuierlicher Prozess. Das Kind trinkt an der Mutterbrust, ein Erwachsener ißt und trinkt, und das dauert eine gewisse Zeit; und wie man inzwischen weiß, hinkt das Gefühl der Sättigung der körperlichen Befriedigung des Bedarfs hinterher, was dann für die Produktion von Fettpolstern an Stellen sorgt, wo sie den Besitzer des Körpers (wie der Fettpolster) am wenigsten gebrauchen kann.

Am ehesten dürfte wohl das „Sich-einen-Schuss-setzen“ dem Umlegen eines Schalters ähneln, auch eine Form ein enörganisch bedingten Bedarf zu beseitigen.




Ein Gedanke zu „32.3 Werden die körperlichen Bedürfnisse des Kindes gestillt, so vollzieht der Organismus einen kontinuierlichen Wandel von einem Zustand der verlorenen Homöostase zu einem homöostatischen Zustand.“

  1. @“ein enörganisch“
    einen organisch

    @„Sich-einen-Schuss-setzen“
    Dem zugrunde liegenden Wunsch nach sofortiger Mangelbehebung entsprechen auch die aktuell gängigen Wörter wie „Shot“ für ein „alkoholhaltiges Getränk“ und „sich abschießen“ für „sich betrinken“. Diese bezeichnen die Sache viel ehrlicher.
    Die dauerhafte Mangelbehebung per Spritze wird von Impfgegnern dagegen abgelehnt. Zum Glück formiert sich seit kurzem als Gegenpol zu den berüchtigten Impfgegner(inne)n eine meinungsstarke Schalthebel-Bewegung, die sich „Impfgegnergegner“ nennt und sich zeitgeistkonform als „Kinderzukunftsoptimierer“ versteht.

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