32.3.2 fbs

Dieser lustvolle Aspekt des Erlebens hat dazu geführt, dass in der Psychoanalyse zur Erklärung der Psychodynamik u.a. vom „Lustprinzip“ gesprochen wird; es wäre sicher passender vom „Unlustprinzip“ zu sprechen, denn für das Überleben des Organismus ist die Beseitigung der Unlust (bzw. der damit verbundenen körperlichen Mangelzustände und/oder Defizite) wichtiger als die Maximierung von Lust – andernfalls wäre nicht zu erklären, dass Millionen von Menschen ihr Leben vor dem Fernsehapparat auf der Couch sitzend und Kartoffelchips essend verbringen, statt sich der meist mit Mühen verbundenen Maximierung ihrer Lustgefühle zu widmen.

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