32.4 Soweit seine Hirnfunktionen hinreichend für die Bildung von Gedächtnis gereift sind, kann sich das Kind im Zustand der Unlust an deren Beseitigung bzw. die Lust erinnern (d. h. wiederholt sie in der Vorstellung) und konstruiert auf diese Weise die Dimension Zeit.

Ohne Gedächtnis kein Zeiterleben, denn die Zeit ist ein Konstrukt, das an die Differenz mindestens zweier Beobachtungen gebunden ist. Sie müssen nicht aktuelle Geschehnissen in den Fokus nehmen, es kann auch die Differenz zwischen erinnertem Erleben und aktuellem Erleben sein.




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