32.5.4 Die basalen Organisationsprinzipien von Weltbildern lassen sich als synchrone und diachrone Assoziation vs. synchrone und diachrone Dissoziation von Daten charakterisieren (=gleichzeitige oder ungleichzeitige Kopplung zu umfassenderen Einheiten/Spaltung von umfassenderen Einheiten).

Durch das Erleben von Affekten, werden all diese diakritischen Wahrnehmungen (koinästhetisch) zu einer Ganzheit integriert, die dann irgendwann zu dem wird, was als „Selbst“ bezeichnet werden kann.

Solche Assoziations- und Dissoziationsmuster sind generell für die individuelle psychische Struktur und Dynamik von großer Relevanz, vor allem – wenn es sich um Personen mit eine abweichenden Verhalten handelt – für die Erklärung ihres Verhaltens. Einige Schulen der systemischen Therapie (z.B. die „Heidelberger Schule“ in der Psychosetherapie) oder auch die „Ericksonsche Hypnotherapie“ sind in ihren Interventionen an solchen Assoziations- und/oder Dissoziationsmustern orientiert (s. Sätze 81ff.- 83ff.)

Hinzufügen ist, dass auch Kulturen sich aufgrund dieser Organisationsformen von Wahrnehmungen und Afffekten unterscheiden lassen.




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