33.2.3 Die Grundlage des gegenseitigen Verstehens und damit der Kommunikation von Menschen ist die Möglichkeit das Erleben eines anderen zu simulieren, d.h. selbst analog zum Erleben eines anderen zu erleben und/oder sein Denken nachvollziehen zu können (=Empathie/Perspektivübernahme).

Literatur:

„Jeder uns gegenüberstehende Mensch ist für die unmittelbare Erfahrung nur ein lauterzeugender und gestikulierender Automat; daß hinter dieser Wahrnehmbarkeit eine Seele steckt und welches die Vorgänge in ihr sind, können wir ganz allein nach der Analogie mit unserem eigenen Innern erschließen, das das einzige uns unmittelbar bekannte seelische Wesen ist. Andererseits wird die Kenntnis des Ich nur an der Kenntnis des Anderen groß, ja die fundamentale Zerfällung des Ich einen beobachtenden und einen beobachteten Teil kommt nur nach Analogie des Verhältnisses zwischen dem Ich und anderen Persönlichkeiten zustande. An den Wesen außeruns, die wir nur durch die Seelenkenntnis unser selbst deuten können, muß sich demnach eben diese Kenntnis selbst orientieren.“

Simmel, Georg (1900): Philosphie des Geldes. Frankfurt (Suhrkamp) Gesamtausgabe Bd. 6, (1989) S. 110.




1 Gedanke zu “33.2.3 Die Grundlage des gegenseitigen Verstehens und damit der Kommunikation von Menschen ist die Möglichkeit das Erleben eines anderen zu simulieren, d.h. selbst analog zum Erleben eines anderen zu erleben und/oder sein Denken nachvollziehen zu können (=Empathie/Perspektivübernahme).”

  1. Schm tz
    🙂

    … jetzt frag ich mich nur, wie ich den Weber-Grill wieder sauber kriegen soll,
    nach dem leckeren Zwiebeln aufm Rost braten

    Völlig logisch, speziell beim jungen Gemüse,
    … ohne ein Paar Tränen geht’s halt nicht ab

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