34. Sprechen und Sprache

Sprache und Sprechen formt (!) nicht nur das individuelle Bild der Welt des Individuums, sondern auch das der sozialen Welt und damit die soziale Welt…

 

Literatur:

„He who accepts uncritically the vocabulary made by X, acccepts unwillingly and unbeknowingly X’s metaphysics.“

Korzybski, Alfred (1924): Time-Binding: The General Theory. In: ders. (1990): Alfred Korzybskis Collected Writings 1920 – 1950. Englewood, New Jersey (International Non-Aristotelian Library, Institute of General Semantics), S. 75.

 




1 Gedanke zu “34. Sprechen und Sprache”

  1. Wie so oft, ein Beispiel mit Eskimos – heute korrekt: Inuit (östliche Eskimos) bzw. Yupik (westliche Eskimos). Erstmals ist die Bibel auf Inuktituk, die Sprache der kanadischen Eskimos, übersetzt worden. Weil es für viele biblische Begriffe keine Entsprechung in dieser Sprache gibt, dauerte die Übersetzung 34 Jahre. Hier die kniffligsten Vokabeln.
    Jesus: Mann mit unpassendem Schuhwerk
    Wein: lustiger Lebertran
    Bergpredigt: Gletscherpredigt
    Fegefeuer: Gefrierbrand
    Über das Wasser gehen: Schlittschuhlaufen
    Apokalypse: Polschmelze
    Esel: Tier, das kein Iglu tragen kann
    Pferd: Tier, das ein Iglu tragen kann
    Kamel: Tier, das zwei Iglus tragen kann

Schreibe einen Kommentar