35.4.2 Die Wahl dieses Wortes erfolgt als Selektion aus der Variation der vielen Worte, die das Kind in von ihm als nicht-unterscheidbar beobachteten (=miteinander identifizierten) Szenen wiederholt hört (=gemeinsamer Nenner).

Das Kind muss – unbewusst – gleichzeitig mehrere Selektionen vornehmen: Zum einen müssen (1. Unterscheiden) verschiedene Situationen als „identisch“ oder „invariant“ definiert und gegen alle anderen Situationen abgegrenzt werden (d.h. Unterschiede, die aller Wahrscheinlichkeit zwischen den „identischen“ Situationen wahrgenommen werden, müssen als irrelevant bewertet werden), und zum anderen (2. Unterscheiden) müssen einzelne Elemente oder Komponenten dieser Situationen als „invariant“ bzw. „identisch“ ausgewählt werden und als Symbol  oder Zeichen („mark of distinction“) für diese Art von Situation gebraucht werden.




Schreibe einen Kommentar