35.8 Die in der Einwortphase implizierten Aspekte der Beschreibung des sozialen Kontextes, des Ausdrucks der eigenen Befindlichkeit des Sprechers, der Handlungsaufforderung an den Gesprächspartner, das Angebot einer spezifischen Beziehungsdefinition, sowie eventuelle Sachthemen können nun (im Prinzip) getrennt und differenziert formuliert werden.

Die Wirklichkeitskonstruktion gewinnt differenziertere begriffliche Strukturen mit der Differenzierung der gebrauchten und brauchbaren Worte. Nun können unterschiedliche Inhalte, die zu Beginn alle aufgrund von Gleichzeitigkeitsassoziationen in „einen Topf“ geworfen (= gekoppelt) waren, gegeneinander abgegrenzt und dissoziiert (= entkoppelt) werden. Diess ist die Voraussetzung für ein komplexes Weltbild.




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