36.4.2 Proskriptive Regeln sind nur manchmal explizit und den Spielern bewusst, sie sind aber im Prinzip dem Bewusstsein zugänglich.

Wer in ein soziales System hineinsozialisiert wurde, wendet diese Regeln üblicherweise an, so wie er oder sie die Grammatik der Muttersprache (auch ein Set von Spielregeln) anwendet. Aber – wiederum wie bei der Grammatik – können sich solche Regeln im Laufe der Zeit verändern, ohne dass es beschlossen wurde (wenn sich z.B. niemand mehr an die Verbote hält),sie können aber auch bewusst revidiert werden, was die Selbstbeobachtung des sozialen Systems voraussetzt (wenn auch nicht notwendigerweise).




Ein Gedanke zu „36.4.2 Proskriptive Regeln sind nur manchmal explizit und den Spielern bewusst, sie sind aber im Prinzip dem Bewusstsein zugänglich.“

  1. So verändern sich heute die Spielregeln, der „sozialen“ Medien – mit den bekannten Folgen, bis hin zu Verbotsversuchen.

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