40. Paradigmen des Erklärens / der Hypothesenbildung

Es gibt ja nicht nur einen Weg, beobachtete Ereignisse zu erklären: Man kann naturwissenschaftliche Kausalitäten konstruieren, man kann Geister dafür verantwortlich machen, den Stand der Sterne, Wasserardern, das Wetter, ein „lieber“ oder „strafender Gott“… und das hat zwangsläufig Folgen für das individuelle und kollektive Handeln.




3 Gedanken zu „40. Paradigmen des Erklärens / der Hypothesenbildung“

  1. Die Systemtheorie zählt zu den Theorien höherer Komplexität. Bei der Bildung von Hypothesen kommen unterschiedliche Variablen zum Tragen.
    Unter Variablen ist zu verstehen, dass unterschiedliche Ausprägungen einer
    Eigenschaft vorhanden sind. Es wird unterschieden zwischen:
    – Dichotomen Variablen [Aufteilung in zwei Strukturen (Prüfung bestanden / nicht
    bestanden)]
    – Diskreten Variablen (die nur wenige unterschiedliche Werte annehmen)
    – Kontinuierlichen Variablen (bei denen jeder beliebige Wert aus einer Menge von reellen
    Zahlen unterschieden wird z. B. bei einer Notenskala)
    – Manifeste Variablen (direkt beobachtbar) auch INDIKATOR genannt
    – Latente Variablen (nicht-beobachtbar)
    – Abhängige Variablen (Explanandum – der zu erklärende Faktor)
    – Unabhängige Variablen (mit dieser Variable wird das Explanandum erklärt)
    http://www.plesky.eu/oldsite/Dateien/TheorienHypothesen.pdf

  2. z.B. Variablen in den 3 Phänomenbereichen Körper, Psyche und Soziales

    die Heidelberger Schule, wie ich es heute verstehe, konzentriert sich, beobachtend, auf die Variablen im Sozialen ..

  3. vielleicht ist es nützlich zu unterscheiden zwischen inhaltlichen und formalen Erklärungen…
    ich meine damit, dass, bevor wir Inhalte als Erklärungen nutzen, die Formen der Ereignisse beobachtet werden könnten…

    wenn wir Ereignisse als Perturbationen, Irritationen, als Koppelungen von Phänomenen betrachten, dann ….

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