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Machtbeziehungen sind daher nicht objektiv gegeben, obwohl angesichts der biologischen Bedingungen für das Überleben von Menschen bestimmte Wahrscheinlichkeiten der Etablierung von Macht als gegeben betrachtet werden können: Wer über Ressourcen verfügt, die für das Überleben des Anderen von Relevanz sind, dürfte ihm gegenüber in der Machtposition sein. Dasselbe gilt in abgeschwächter Form, wenn er über positive oder negative Sanktionsmöglichkeiten gegenüber dem Anderen verfügt. Allerdings zeigen Hungerstreiks und Selbstmordattentate, dass auch diese Aspekte der Conditio humana nicht die Möglichkeiten von Machtspielen begrenzen.

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