46.6.3 fbs

Ambivalenz sollte angesichts der stets zu balancierenden widersprüchlichen Ziele, Zwecke und Tendenzen (=Wünschen, Begehren, Visionen usw.), die ein Individuum zu balancieren hat, eigentlich als Normalzustand des Menschen betrachtet werden, der nur momentweise durch Zustände der Ambivalenzfreiheit unterbrochen wird (wo dann Kreditverträge unterzeichnet, zu teure Autos gekauft, Verpflichtungen für einen mehrjährigen Wehrdienst eingegangen oder auch Ehen geschlossen werden – alles Entscheidungen, die dem Risiko späterer Reue ausgesetzt sind).

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