46.8.2 Die Bildung sozialer Systeme führt dazu, dass pragmatische Paradoxien nicht entschieden werden müssen, weil die abgespaltenen/ausdifferenzierten Komponenten/Untereinheiten getrennt agieren und sich (zweiwertig) logisch widersprechenden Geboten gerecht werden können, d.h. gemeinsam (=zusammengesetzte Einheit) die Sowohl-als-auch-Option im Tetralemma kooperativ/arbeitsteilig realisieren können (=Entfaltetes Tetralemma).

Figur 54

Wenn die vier Untereinheiten der zitierten Reisegruppe als Teile eines gemeinsamen übergeordneten Systems – einer zusammengesetzten Einheit – definiert werden und womöglich auch noch ihre Aktionen per moderner Kommunikationsmittel koordinieren, so haben sie einen Weg gefunden, die pragmatische Paradoxie zu bewältigen, ohne eine Entscheidung für eine der antagonistischen Gebote, Tendenzen oder Optionen treffen zu müssen.

 




Schreibe einen Kommentar