5.1.3.1 Das Risiko des Bezeichnens materieller Ereignisse oder Prozesse durch Kreise oder andere geometrische Figuren ist, dass sie im zweidimensionalen Raum verortet werden, während Ereignisse und/oder ihre Funktion in der materiellen Welt im dreidimensionalen Raum bzw. in einem vierdimensionalen Raum-Zeit-Gefüge zu verorten sind.

Das merkt man spätestens, wenn man sich mit einer Wanderkarte auf den Weg durch die Berge macht und meint, man könne die Dauer der Wanderung aufgrund der gemessenen Wegstrecke prognostizieren.




1 Gedanke zu “5.1.3.1 Das Risiko des Bezeichnens materieller Ereignisse oder Prozesse durch Kreise oder andere geometrische Figuren ist, dass sie im zweidimensionalen Raum verortet werden, während Ereignisse und/oder ihre Funktion in der materiellen Welt im dreidimensionalen Raum bzw. in einem vierdimensionalen Raum-Zeit-Gefüge zu verorten sind.”

  1. … wenn man sich die Berge wegdenkt, dann mag das wohl funktionieren.
    Das Problem mit Knacks bzw. auch dem Knicks …

    Ansonsten gilt selbstredend für jede Form von Kunst, der adäquate Umgang mit dem Alter bzw. der Alterung. Veraltet und altbacken wirkt auf dieser Ebene in der Regel nur gut Gemeintes, das ohnehin geneigt ist, frühzeitig ins allzu Gefällige abzudriften und sich dabei zu erschöpfen.
    „Couch Potatoes“ nennt man diese Genre an sich selbst erschöpfender Kunst, soweit bekannt …

    ergänzend sei hierzu wiederum Arnheim erwähnt
    (a.a.O, ab S. 214)

    “ V. R A U M

    Die Geometrie sagt uns, daß drei Dimensionen ausreichen, um die Form jedes beliebigen Körpers und die relevante Raumlage von Objekten jederzeit zu beschreiben.
    Sollen auch Veränderungen der Form und Raumlage berücksichtigt werden, wird zusätzlich zu den drei Dimensionen des Raumes die Dimension der Zeit benötigt.
    Psychologisch können wir sagen, daß wir uns zwar von den Anfängen des Bewußtseins frei im Raum und in der Zeit bewegen, daß sich aber das aktive Begreifen dieser Dimensionen beim Künstler in Übereinstimmung mit dem Gesetz der Differenzierung nur schrittweise entwickelt.“

    … und das kann dauern,
    und hängt weder von der Art, sprich der Kunstform,
    noch vom Talent, sondern allzu oft von den Geschicken
    und Voreinstimmung des jeweiligen Zeitgeistes
    und
    eine derart traumhafte Karriere beinhaltet gewiß kein einfaches Leben
    https://www.youtube.com/watch?v=vKvRSFdzZ94&list=RDHcsZcbaCxTI&index=9

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