5.1.3.2 Ein Risiko des Bezeichnens materieller Phänomene durch Namen oder andere sprachliche Zeichen besteht in deren Abstraktheit und einer durch die Sprache als Medium suggerierten geradlinigen Struktur der bezeichneten Phänomene.

Figur 4

Deswegen haben räumliche Darstellungen – ob nun auf einem Blatt Papier gezeichnet oder durch „Aufstellung“ in einem Seminarraum repräsentiert – den Vorteil, dass gleichzeitig die Beziehungen zwischen den beschriebenen Einheiten beobachtbar sind, während bei der sprachlichen Darstellung der Hörer deren Gleichzeitigkeit geistig rekonstruieren muss. Allerdings, das sei angemerkt, dass die „Sprache“ des Raums möglicherweise noch vieldeutiger ist als es Worte sind.




1 Gedanke zu “5.1.3.2 Ein Risiko des Bezeichnens materieller Phänomene durch Namen oder andere sprachliche Zeichen besteht in deren Abstraktheit und einer durch die Sprache als Medium suggerierten geradlinigen Struktur der bezeichneten Phänomene.”

  1. Sorry, nur (m)eine kleine Pingekligkeit an Korrektur, deren tiefere Bedeutung einem erst klar wird, wenn man den Satz bis zu Ende liest …

    Hier zwei Varianten:
    „Deswegen HABEN räumliche Darstellungen… – den Vorteil, dass …“
    oder
    „Deswegen sind [sie]… von Vorteil, WENN …

    zum Raum, später noch

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