52.6.3.1 fbs

Grammatische Regeln lassen sich kaum jemals disruptiv verändern, schon gar nicht bewusst und gezielt, da sie sich selbstorganisiert entwickeln. Da sie eng mit der Identität der Mitglieder der Kultur verbunden sind, ändern sie sich meist schleichend, d.h. unbemerkt bzw. erst nach längerer Zeit bemerkt.

Die allseits bekannte Geschichte von dem Frosch, der sofort heraus springt, wenn man ihn in einen Topf mit heißem Wasser wirft, aber verkocht, wenn man ihn in kaltes Wasser setzt und langsam die  Temperatur erhöht, liefert ein gutes Bild für den langsamen Wandel kultureller Regeln.

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