6.2 Die Hypothesenbildung über die Form des Beobachtens 1. Ordnung besteht in der Relationierung (=In-Beziehung-Setzung/Kopplung) beobachtbarer, innerhalb und außerhalb des Beobachters verortbarer Ereignisse durch die Beobachtung 2. Ordnung.

Das ist das, was bei der Selbstreflexion oder einer Selbstanalyse passieren sollte: Sich auf die Schliche kommen (bzw. darüber Hypothesen entwickeln), wie in der unmittelbaren Beobachtung der eigenen Lebenswelt und der eigenen Psychodynamik äußere (=s0ziale) Ereignisse oder Prozesse und interne (=psychische) Ereignisse und Prozesse gekoppelt sind. Diese Beobachtung 2. Ordnung ist nur im Rahmen der Selbstbeobachtung möglich, da kein außenstehender Beobachter einen unmittelbaren Zugang zum Erleben eines anderen Menschen hat (Empathie hin oder her…).




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