75.1 Psychologische Erklärungen sind generell problematisch, da die Psyche nicht für außenstehende Beobachter/Beobachtung zugänglich ist – weder ihre Struktur noch ihre Dynamik –, so dass alle psychologischen Erklärungen immer nur Konstruktionen sein können, die entweder aus der Selbstbeobachtung eines Individuums oder seiner Teilnahme an Kommunikation abgeleitet sind.

Das grundlegende Problem der Psychologie als Wissenschaft besteht darin, dass sie einen Gegenstandsbereich hat, der nicht der direkten Beobachtung durch mehr als einen Beobachter (=den Selbstbeobachter) zugänglich ist. Daher lassen sich allgemeine Aussagen über die Psyche nur durch Aggregation von Selbstbeobachtungen oder aber als Folgerung aus der Beobachtung der Teilnahme an Kommunikation formulieren. All dies macht es nahezu unmöglich, den Standards der Naturwissenschaften an die Objektivierbarkeit (= Konsensfindung unterschiedlicher Beobachter) gerecht zu werden.




4 Gedanken zu “75.1 Psychologische Erklärungen sind generell problematisch, da die Psyche nicht für außenstehende Beobachter/Beobachtung zugänglich ist – weder ihre Struktur noch ihre Dynamik –, so dass alle psychologischen Erklärungen immer nur Konstruktionen sein können, die entweder aus der Selbstbeobachtung eines Individuums oder seiner Teilnahme an Kommunikation abgeleitet sind.”

  1. … naja
    Wenn sich die „hardsiences“ zunächst einmal dazu entschließen könnten, zu erläutern und offenzulegen, wo sich der Unterschied zwischen trivialen und nichttrivialen Maschinen exakt lokalisieren lässt, dann wäre im Grunde und schließlich auch schon viel gewonnen.

    Aber da all diese feinen in allerhoechsten geistigen Sphaeren schwebenden Herrschaften noch derart hoffnungsfroh sowie einzig und allein geneigt sind -auf Basis und unter Anwendung der Mathematik des 19. Jhdts
    – unter Zuhilfenahme allerhöchster Rechnerleistungen mit exorbitanten Stromverbrauch (aber das nur nebenbei) nach dem Ursprung des Lebens (und ggf. dessen Erfinder und Creator) dem und nächsten Quantensprung zu suchen, wird man sich wohl noch eine geraume Weile gedulden müssen, bis der nächste nobelpreisträchtige Knallfrosch vermittels eigener Unstatistik endlich mal zu Potte kommt …
    So insgeheim denke ich mir zwar, ein Eisprung tät’s vielleicht auch, um unverhofft vom Glück überwältigt zu werden. Aber das ist mal wieder viel zu biologisch gedacht. Und anschließend fangen dann unter Umstænden die Psychologen noch an zu spekulieren, wenn nicht gar zu raisonieren, was grad noch e Glick is.

    Eigentlich müßte man die mal zur Raison rufen, zumal die genauso wenig zu Potte mit ihren Debatten rund um Professor Oberschlau’s Kuh und ob die oder der jetzt nen Bart hat oder net.

    Aber egal,
    morgen is Vaddertag, ich muß noch einkaufen
    und dann muß mich mal drum kümmern, wie ich den Mutterkuchen noch gebacken kriege, bis Sonntag vll.

    Oder alternativ auch den Mohr im Hemd …
    Die Zutaten sind âhnlich, in etwa

    Mer sieht sich, gell
    … ei allemmo

    dann bis Morche
    oder bald

  2. Diese These gilt in Zeiten von Big Data nicht mehr gänzlich uneingeschränkt, wie die jetzt bekannt gewordenen Psycho-Leaks belegen: Gustl Mollath (57, Name geändert), ein unbescholtener Messerstecher aus Nürnberg, war das erste Opfer der beispiellosen Versuchsreihe „Google+“, die von 1998 bis 2014 unentdeckt von der amerikanischen CIA durchgeführt wurde. Die Agenten schufen den milliardenschweren Netzkonzern Google allein mit der Absicht, Mollath glaubwürdig in ein soziales Netzwerk zu locken, in dem er dann der einzige Teilnehmer war. Im Glauben, mit 540 Millionen anderen Menschen, darunter Papst Benedikt XVI., verbunden zu sein, teilte er seit 2011 in seinen Status-Updates Lieblingsmusik und dubiose Geldanlagetipps mit seinen imaginären Freunden. Einziger Empfänger war jedoch ein Superrechner der CIA, der die Auswirkungen sozialer Netzwerke auf die menschliche Psyche auswerten sollte. Im Februar 2014 spuckte der Computer nach langer Überlegung schließlich dieses nüchterne Fazit aus: „Patient Mollath, G. (DE): I swear to god, this guy is totally freakin’ nuts! Arrest immediately!“

  3. Das grundlegende Problem der Psychologie als Wissenschaft besteht darin, dass sie einen Gegenstandsbereich hat, der nicht der direkten Beobachtung zugänglich ist – meistens und überwiegend nicht mal der direkten Beobachtung durch den Selbstbeobachter.

  4. na klar, sach ich doch …

    Die bots produzieren bugs am Bande im doublebind.
    Und hinter all dem steckt die Toskana-Fraktion der Hannover-Connection,
    die ihre Puppen tanzen lassen

    Die verdienen nämlich am meisten, von Gas-Gerd angefangen bis hin zum
    Hartzer Delta …

    Deshalb soll man die Leine auch nicht aus den Augen lassen,
    vor allem keinen Freigang ermöglichen, vor allem an der langen Leine,
    die man selbst im Ansetzen des ganz langen Hebels nicht mehr zu packen kriegt,
    wenn die quantenmechanisch ihr Zeugs via Inselhopping schon längst unter Dach und Fach haben …,

    und ansonsten hilft angesichts von diesen Unsäglichkeiten Mist nur eines:
    den Idiots on Tour mitsamt ihren Halligalli- Influencern& Co ganz gezielt den Saft abzudrehen,
    …. um sich anderen Dingen zuzuwenden

    der Poesie,
    wie u.a. dem Rilke-Projekt

    „Die Dinge singen hör ich gern …“
    https://www.youtube.com/watch?v=pK7YuF6Qtl4

Schreibe einen Kommentar