9.4.1 Feste Kopplung: Führt zur Entstehung einer länger dauernden zusammengesetzten Einheit, deren Komponenten/Elemente in ihrer Struktur (relativ) starr und/oder über die Zeit beständig sind.

Heiraten… (z.B.) schafft aufgrund gesetzlicher Regeln eine relativ (wenn auch nicht absolut) feste Bindung (=Kopplung) zwischen zwei Personen („Komponenten“). Das muss nicht mit einer festen emotionalen Bindung korrelieren. Das dürfte bei Eltern-Kind-Beziehungen anders, d.h. fester sein – was allerdings nicht heißt, dass derartige Kopplungen positiv bewertet werden müssten.

Feste Kopplung liegt auch immer dann vor, wenn man irgendwen oder -was „nicht los wird“.

Neben diesen Beispielen aus dem Bereich des sozialen Lebens sind natürlich die Beispiele aus der Mechanik auf der Hand liegend – so sehr, dass ich sie mir hier erspare.

Bei Prozessen kann die Festigkeit der Kopplung aber von großer Relevanz sein: wenn ein Prozessschritt  zwangsweise auf den anderen folgen muss – wie in Produktionsprozessen, die nur dann das gewünschte Produkt in der erforderlichen Qualität hervorbringen, oder in Verfahren („Element“) vor Gericht, die nur dann zu Urteilen führen, die revisionsfest sind…




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