Frohe Weihnachten!

Habt ein herrlich gemütliches Weihnachtsfest!

Nach dem vorweihnachtlichen Stress ist es redlich verdient, auch wenn sich Gustave Flaubert wohl noch aus dem Grabe heraus wundern mag, dass es Menschen gibt, die Weihnachten veranstalten.

Wir genießen es – egal, warum.

Alles Gute, geruhsame Feiertage,

Eure Gitta

6 Gedanken zu “Frohe Weihnachten!

  1. „Es gibt tatsächlich Leute, die Weihnachtsfeste veranstalten. Ist das komisch!“
    Gustave Flaubert (1821 – 1880), französischer Erzähler und Novellist

    Hauptsache, Ihr seid glücklich und liebt Euch!
    Und zwar nicht bloß zur Weihnachtszeit.

    Stille Tage ohne Computer und
    einen flotten Start in ein erfogreiches Jahr 2018
    wünscht Euch
    Michael

  2. Auf die Gefahr, offene Tore einzurennen: Was hieltest du von der Anregung, nach dem bereits von dir angekündigten Thread zur „Globalisierung“ als weiteres Thema „Digitalisierung“ zu behandeln? Vom Populärphilosophen Richard David Precht wird dazu im Frühjahr ein Buch erscheinen. Um die Digitalisierung und ihre Folgen wird es darin gehen, um die nach seiner Ansicht drohende Massenarbeitslosigkeit und die bevorstehende Herrschaft der Silicon-Valley-Konzerne. Die F.A.S. meint vorab: „Klar, dazu haben andere auch schon viel gesagt. Sie haben davon vermutlich auch mehr Ahnung. Aber Richard David Prechts Buch wird sich besser verkaufen“.

    • Lieber Michael, wir sind Zweisiedler, wir haben es immer gemütlich – ob mit oder ohne Computer.
      Globalisierung lässt sich ohne Technologisierung schwerlich denken. Digitalisierung ist ein alter Hut; dasselbe gilt für Algorithmisierung. Globalisierung fasse ich grundkurz und an der Wurzel: Wenn theoretisch jeder mit jedem kommunizieren kann.

      Die F.A.S. hat vermutlich in Bezug auf Precht Recht damit. Ich finde Populärwissenschaft nicht verkehrt, ab und zu muss einer das Offensichtliche sagen, das mache ich auch ganz gern. Mir persönlich ärgert Precht zu wenig; man muss bei solchen Dingen doch an die Massen ran. Das stört mich auch an seiner Bildungskritik: Als wäre der Staat schnell und flexibel genug, um mit den Problemen, vor denen wir stehen, auch nur annähernd mithalten zu können …

      Aber das Zeitalter, in das wir eingetreten sind, ist lang schon nicht mehr nur das der Digitalisierung und der Algorithmisierung, sondern es ist das der Wirklichkeitsemulation, und damit kommen noch ganz andere Herausforderungen als das Umdenken in Sachen Arbeitsmarkt und Definition von Arbeitslosigkeit.
      Auch was die „drohende Herrschaft der Silicon-Valley-Konzerne“ angeht, scheint mir das doch ein wenig angerostet, die droht ja längst nicht mehr, allerdings wird sie mittlerweile bedroht und das von ganz woanders her, nämlich zum Beispiel aus Richtung China.
      Es hat irgendwie etwas von einer niedlichen Bewusstseinskrümmung, wenn man automatisch immer in die Richtung der Problembeschreibungen schaut, für die man bereits Konzepte hat, findest Du nicht?

      Und ja, ich werde dazu etwas schreiben, aber diese Themen gehen meiner Ansicht nach nicht ohne Berücksichtigung der Probleme einer Befindlichkeits- und Anwendergesellschaft – und vor allem nicht ohne den globalen Blick …

      • @ „Wirklichkeitsemulation“

        Weihnachtsmann in Wirklichkeit Pascal R., 17. Semester Soziologie
        Santa Clause in Wirklichkeit eine Erfindung von Pepsi
        Väterchen Frost in Wirklichkeit Wodka
        Islamkritiker Hamed in Wirklichkeit selbst Muslim
        Fußball-Nationaltrainer Joachim „Jogi“ Löw in Wirklichkeit Stil-Ikone von Nivea

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