Ontologie oder Funktionalität – vom Sein zum Tun

Für gewöhnlich zitiere ich nicht und entwickle meine eigenen Gedanken oder arbeite das aus, was Ralf und ich uns über die Jahre erarbeitet haben. Diesen Artikel möchte ich untypischerweise mit einem Zitat beginnen, nämlich diesem wunderbaren Ausspruch von Heinz von Foerster: Sowohl Ontologie als auch Objektivität werden von denjenigen als Notausgänge benutzt, die ihre Freiheit der Wahl verschleiern möchten, um sich dadurch der Verantwortung ihrer Entscheidungen zu entziehen. – Heinz von Foerster, 1993, Wissen und … Weiterlesen …

Contingency – Freedom is just another word for choice …

One of the most important concepts of system theory (but not only there) is the concept of contingency. We say something is contingent when it is neither necessary nor impossible. Or simpler: contingency means that the matter is also possible differently. Contingency is limited by two sides. Matters, behaviors, actions that are necessary limit it and matters, things, etc. that are impossible, too. Whether something is necessary or impossible, like truth, often lies in the … Weiterlesen …

1D CA for 4-valued FORM logic SelFis

Based on the 1D Cellular Automaton by @mbostock to work with the 4-valued logical calculus introduced 2017 by Ralf Peyn in uFORM iFORM Peter Hofmann has constructed this fantastic tool to plot SelFis directly from a formula like {L,E,R}{R,E,L}{L,R,E} Click link: https://observablehq.com/@formsandlines/1d-ca-for-4-valued-form-logic-selfis You can enter 1 to 5 variables. With even variable numbers, a cell is left free in the middle for symmetry. However, variables must always consist of exactly one letter. You can also change the initialization mode, but … Weiterlesen …

Kontingenz

In komplexen geschlossenen Systemen können Prozesse auch anders ablaufen. Operationen können sich auch anders ereignen. Das System kann Leistung auch anders erbringen, und das System kann auch andere Leistung erbringen. Jedoch ist das Systemereignis irreversibel. Ein vielleicht zu einfaches Beispiel: Wenn du Roulette spielst, sind Rot und Schwarz kontingent. Wenn du nun 1.000 Euro auf Schwarz setzt und sich dann Rot ereignet, hast du 1.000 Euro verloren, und das ist irreversibel. Kontingent ist nicht gleich(bedeutend) … Weiterlesen …

Peter Hofmann’s FORM tricorder – EN

Our long-time friend and design co-developer Peter Hofmann has realized a nice personal project: an app (or library, on which the app is based), with which FORMs can be visualized and quickly calculated, because on paper it „always looks terrible and confusing, if you want to draw a few hooks quickly“: FORM tricorder <- click link With this app, different variants of FORMs can be visualized, including the self-equivalent re-entry FORMs. We can print them … Weiterlesen …

Der FORM tricorder von Peter Hofmann

Unser langjähriger Freund und designtechnischer Co-Entwickler Peter Hofmann hat ein kleines persönliches Projekt realisiert: eine App (bzw. Library, auf der die App aufbaut), mit der FORMen visualisiert und schnell berechnet werden können, da das auf dem Papier „immer furchtbar und unübersichtlich aussieht, wenn man mal schnell ein paar Haken zeichnen will“: FORM tricorder <- Link anklicken Mit dieser App können verschiedene Varianten von FORMen visualisiert werden und zwar inklusive der selbst-äquivalenten Re-Entry-FORMen: Wir haben die Möglichkeit, … Weiterlesen …

Strange Attraction

Am 07. Mai letzten Jahres ist eine interessante Frage von Fritz B. Simon zum Artikel How does System function/operate 2 leider im Spam-Ordner gelandet: Wie unterscheidet sich die Dynamik, die Ihr modelliert, von dem, was in der Chaos-Theorie als Strange Attractor bezeichnet wird? Da kommt es ja auch zu Oszillationen oder Rhythmen, wenn die rekursiven Funktionen keinen Fixpunkt finden. Und der Verlauf der Dynamik ist von minimalen Unterschieden des Anfangszustands bestimmt. Ralf und ich haben … Weiterlesen …

How does System function/operate 5 – mindFORMs

preliminary remark: our decisionFORMs, lifeFORMs and mindFORMs now have a general label: Crazy Machines In order to understand how self-observation works, how systems relate to themselves and (ex)differentiate themselves (out of themselves), it is helpful to observe and analyse decisionFORMs, lifeFORMs and especially mindFORMs. As always, I would advise you to first read through the previous four articles in this series to understand the underlying structure on which these emulated autopoietic systems are based. We … Weiterlesen …

Wie funktioniert/operiert System 5 – mindFORMs

Um zu begreifen, wie Selbstbeobachtung funktioniert, wie sich Systeme auf sich selbst beziehen und (aus) sich selbst (heraus) ausdifferenzieren, hilft sich decisionFORMs, lifeFORMs und ganz besonders mindFORMs anzusehen und sie zu analysieren. Wie immer möchte ich dazu raten, sich zuerst die vorherigen vier Artikel dieser Serie durchzulesen, um den Unterbau zu begreifen, auf dem diese emulierten autopoietischen Systeme aufsetzen. Wir beschränken uns nicht auf Text, sondern überführen Systemik anschaulich ins Computerexperiment. So lassen sich selbstreferenzielle … Weiterlesen …

Wirklichkeitsemulation – zum Begriff

Einige fassen Emulation nur aus Richtung der Computerwissenschaften, andere greifen sie nur aus Richtung unserer eigenen konstruktiven, träumerischen, imaginativen Fähigkeiten. Beides ist zu kurz gedacht. Die Konstruktion unseres Emulationsbegriffs setzt auf Konzepten Turings und Churchs zur Universellen Turingmaschine und Universellen Berechenbarkeit auf. Emulation bedeutet Rekonstruktion eines Systems in einem System. Der zweite Teil von uFORM iFORM, Systemischer Realkonstruktivismus, illustriert den Begriff en detail – die SelFis, decisionFORMs, lifeFORMs und mindFORMs realisieren ihn. Viele denken bei … Weiterlesen …